Die symptothermale Methode zur Eisprungbestimmung
Dieser Begriff ist den meisten Frauen unbekannt, aber tatsächlich verbirgt sich dahinter nur die Zusammenfassung aller Methoden der natürlichen Familienplanung (NFP) wie der Basaltmessung, der Kalendermethode, der Beobachtung der Zervixschleim-Methode und der Veränderungen des Muttermundes. Das setzt eine kontinuierliche Dokumentierung der Ergebnisse der jeweiligen Methoden voraus. Ideal ist es, wenn die Aufzeichnungen ein Jahr umfassen. Doch auch mit den Resultaten von drei Monaten kann sehr gut nach der symptothermalen Methode gearbeitet werden.
Vom Prinzip werden alle Ergebnisse nun zusammen gefasst und so das wahrscheinliche Ende der fruchtbaren Phase für zukünftige Zyklen errechnet. Dabei wird von dem Zusammentreffen der häufigsten Anzeichen für den Eisprung ausgegangen. Auch körperliche Veränderungen wie ein Ziehen oder die Empfindsamkeit der Brust während der fruchtbaren Tage oder das typische Ziehen im Unterleib beim Eisprung werden hier miteinbezogen. Ausgegangen wird von dem Anzeichen, welches als erstes eintritt. Wurde über drei Tage die Temperatur als erhöht gemessen oder wenn der Zervixschleim seine klare, dünnflüssige Konsistenz verliert, dann ist das Ende der fruchtbaren Phase eingetreten.
Da aber sehr Einflüsse hier das Ergebnis verfälschen können, sollte ein Arzt zur Auswertung hinzugezogen werden. Auch wer sich unsicher fühlt, sollte mit seinen Aufzeichnungen den Arzt seines Vertrauens aufsuchen und ihn die Ergebnisse interpretieren lassen.
Autor: http://www.contentworld.com/authors/profile/3215/
Donnerstag, 24. März 2011
Dienstag, 15. März 2011
Donnerstag, 10. März 2011
Zervixschleim – Methode (Billingsmethode)
Zervixschleim – Methode (Billingsmethode)
Diese Methode ist relativ unbekannt und kommt nur selten zur Anwendung, da es eine sehr genaue Kenntnis des Körpers erfordert. Zudem ist diese Art der Bestimmung des Eisprungs zu sehr von anderen Faktoren noch abhängig. Schon eine kleine Menge Alkohol, Stress oder zuviel Hefeprodukte können die Methode verfälschen. Auch sehr starke Erregung oder Krankheiten lassen Veränderungen an der Substanz des Schleims zu.
Während des ganzen Zyklus sondert der Gebärmutterhals ein geruchloses Sekret ab. Dieser Schleim wird auch Zervixschleim genannt und durch seine Farbe sowie der Konsistenz des Schleims lässt sich vorher sagen, wann die Frau sich in einer fruchtbaren Phase befindet. Da aber die Veränderungen am Schleim mitunter kaum bzw. schwer zu erkennen sind, lehnen viele Frauen diese Methode ab.
Normalerweise ist dieses Sekret zäh bis dickflüssig und weist eine Färbung von weiß bis gelblich auf. Durch die Erhöhung des Östrogenspiegels kurz vor den fruchtbaren Tagen verändert sich die Konsistenz und Farbe. Der Zervixschleim wird zunehmend dünnflüssiger, heller, manchmal fast durchsichtig. Das deutet darauf hin, dass der Schleimpfropf, welcher den Gebärmutterhals während der unfruchtbaren Tage verschließt, durchlässiger wird und eine Befruchtung möglich wird. Am Tag des Eisprungs sieht der Schleim klar aus und zwischen zwei Fingern lässt er sich spinnenwebartig dehnen.
Diese Methode lässt sich einfach erweitern mit Hilfe eines Mikroskops. Dazu muss die Frau morgens etwas Schleim auf einen sauberen Mikroskopträger auftragen und diesen durch das Mikroskop betrachten. Eine Pünktchenstruktur des Zervixschleims deutet auf unfruchtbare Tage hin, eine kristalline oder netzartige Struktur auf die fruchtbare Phase. Frauen, die dies mit dem Schleim ablehnen, können es auch mit Speichel probieren. Er weist die gleichen Strukturmerkmale zu demselben Zeitpunkt auf.
Die Billingsmethode gehört zur natürlichen Familienplanung (NFP) und sollte nie allein angewandt werden. Im Zusammenhang mit der Basalt- und Kalendermethode lassen sich aber sehr brauchbare Ergebnisse erzielen.
Autor: http://www.contentworld.com/authors/profile/3215/
Diese Methode ist relativ unbekannt und kommt nur selten zur Anwendung, da es eine sehr genaue Kenntnis des Körpers erfordert. Zudem ist diese Art der Bestimmung des Eisprungs zu sehr von anderen Faktoren noch abhängig. Schon eine kleine Menge Alkohol, Stress oder zuviel Hefeprodukte können die Methode verfälschen. Auch sehr starke Erregung oder Krankheiten lassen Veränderungen an der Substanz des Schleims zu.
Während des ganzen Zyklus sondert der Gebärmutterhals ein geruchloses Sekret ab. Dieser Schleim wird auch Zervixschleim genannt und durch seine Farbe sowie der Konsistenz des Schleims lässt sich vorher sagen, wann die Frau sich in einer fruchtbaren Phase befindet. Da aber die Veränderungen am Schleim mitunter kaum bzw. schwer zu erkennen sind, lehnen viele Frauen diese Methode ab.
Normalerweise ist dieses Sekret zäh bis dickflüssig und weist eine Färbung von weiß bis gelblich auf. Durch die Erhöhung des Östrogenspiegels kurz vor den fruchtbaren Tagen verändert sich die Konsistenz und Farbe. Der Zervixschleim wird zunehmend dünnflüssiger, heller, manchmal fast durchsichtig. Das deutet darauf hin, dass der Schleimpfropf, welcher den Gebärmutterhals während der unfruchtbaren Tage verschließt, durchlässiger wird und eine Befruchtung möglich wird. Am Tag des Eisprungs sieht der Schleim klar aus und zwischen zwei Fingern lässt er sich spinnenwebartig dehnen.
Diese Methode lässt sich einfach erweitern mit Hilfe eines Mikroskops. Dazu muss die Frau morgens etwas Schleim auf einen sauberen Mikroskopträger auftragen und diesen durch das Mikroskop betrachten. Eine Pünktchenstruktur des Zervixschleims deutet auf unfruchtbare Tage hin, eine kristalline oder netzartige Struktur auf die fruchtbare Phase. Frauen, die dies mit dem Schleim ablehnen, können es auch mit Speichel probieren. Er weist die gleichen Strukturmerkmale zu demselben Zeitpunkt auf.
Die Billingsmethode gehört zur natürlichen Familienplanung (NFP) und sollte nie allein angewandt werden. Im Zusammenhang mit der Basalt- und Kalendermethode lassen sich aber sehr brauchbare Ergebnisse erzielen.
Autor: http://www.contentworld.com/authors/profile/3215/
Abonnieren
Posts (Atom)